Pädagogische Förderung mit dem Pferd
Stärkt das Selbstvertrauen: Begegnung mit dem freien Pferd

Mit einem *KLICK* auf's Bild geht's zur  Bildergalerie!



pädagogische Angebote















"Schul-Pferd"

Hinter meinem Projekt "Schul-Pferd" steckt die Idee eines möglichst natürlichen Kontakts zwischen den Jugendlichen und dem Tier. Der Vorteil dabei ist, dass das Pferd für seinen Einsatz als Co-Pädagoge im Grunde nichts lernen muss, es bringt bereits alles, was nötig ist, von Geburt an mit. Dies bedeutet nicht, dass das Pferd keine fundierte artgerechte Grunderziehung benötigt, es kann jedoch dadurch sehr deutlich und unverfälscht reagieren und wird von den Schülern besser wahrgenommen.

Im Mittelpunkt des Projekts steht der Baustein "Begegnung im Ring". In der Begegnung und der Kommunikation mit dem freilaufenden Pferd stecken vielfältige individuelle pädagogische Fördermöglichkeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten bewusst mit wenig konkreten Vorgaben. So haben sie mit dem Pferd im Ring die Möglichkeit, sich selbst und ihre Wirkung auf das Pferd auszuprobieren und eigene Ziele zu setzen. Die Kommunikation mit dem Pferd erfolgt automatisch nonverbal, da dies die Sprache ist, die das Tier versteht und auf die es reagiert, sobald es ein anderes Individuum wahrnimmt. Dabei gibt es zwar einige Grundregeln, aber nicht die eine einzig richtige Vorgehensweise.

Neben der deutlichen und unmittelbaren Rückmeldung durch das Verhalten des Pferdes und den Eindrücken der beobachtenden Mitschülerinnen und Mitschüler ist die Videoanalyse ein wichtiges Mittel zur Selbstwahrnehmung und Reflexion und ein zentraler Bestandteil des Projekts.

Nicht zu unterschätzen ist einerseits die hohe Konzentrationsleistung, die das Pferd bei dieser Arbeit erbringt und andererseits die intensiven individuellen Leistungen der Jugendlichen. Um eine einseitige Belastung zu vermeiden fließen zur Abwechslung regelmäßig andere Bausteine in das Projekt mit ein. Hier ist der Phantasie keine Grenze gesetzt: erlaubt ist alles, was Spaß macht und sich mit einem artgerechten Umgang mit dem tierischen Co-Pädagogen vereinbaren lässt.

Das Projekt "Schul-Pferd" ist im Schuljahr 2013/2014 fester Bestandteil des Stundenplans der Osterberg Schule Freudenberg.


"Warum Pferde kein WhatsApp benutzen"

"Warum Pferde kein WhatsApp benutzen" ist ein Projekt zur Förderung der Kommunikationsfähigkeit und zur Sensibilisierung für eine sinnvolle Nutzung von Sozialen Netzwerken. Unterstützt durch den tierischen Co-Pädagogen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Kommunikationsarten.

Die Auswahl der vielfältigen Aufgaben, Spiele und Beobachtungssituationen erstreckt sich von klassische Schreibaufgaben über Kreativität und Bewegung bis hin zu erlebnispädagogischen Elementen sowie Einzel-, Partner- und Gruppenaufgaben. So kann sich jeder seinen Fähigkeiten entsprechend in die Gruppe einbringen. 

Das Projekt wurde im Rahmen der Projektwoche der Osterberg-Schule Freudenberg im Schuljahr 2013/2014 erstmalig durchgeführt.


"Individuelles Erleben mit dem Pferd"

Das "Individuelle Erleben" ist ein Einzel-Projekt, das sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Schülerin bzw. des Schülers ausrichtet. Dauer und Umfang sind nicht vorgegeben, einzelne Bausteine können je nach Zielsetzung flexibel miteinander kombiniert werden.


"Ein tierisch buntes Programm"

Hier gibt es jedes Mal etwas anderes zu erleben, denn die Jugendlichen planen und gestalten ihr Projekt selbst. Die einzelnen Bausteine dürfen beliebig kombiniert und eigene Ideen mitgebracht werden. Dabei gibt es nur zwei Regeln: artgerechter Umgang mit dem Pferd UND die Gruppe muss sich bei ihrer Projektplanung unter Beteiligung aller Gruppenmitglieder einig werden.











Copyright 2014 Sabine Bacher                           Aktuelles | Kontakt | Impressum